Overheadfolien

Overheadfolien

 

Overheadfolien sind transparente Folien, die für Overhead- und Tageslichtprojektoren bestimmt sind. Das bedeutet, die bedruckten Folien werden auf die Projektoren gelegt und die Inhalte werden anschließend auf Leinwände oder andere geeignete Flächen projiziert.

Formate

Overheadfolien gibt es in unterschiedlichen Formaten, meist handelt es sich jedoch um das Format DIN A4, wodurch die Folien mit herkömmlichen Druckern bedruckt werden können. Üblicherweise weisen die Folien eine Stärke von 100µ auf und sind so beschichtet, dass die Farben optimal anhaften, deutlich und intensiv wiedergegeben werden und schnell trocknen. Meist können die Overheadfolien jedoch nicht nur mit dem Drucker bedruckt, sondern auch von Hand beschriftet werden.

Wichtig bei der Auswahl von Overheadfolien ist aber, darauf zu achten, für welche Druckertypen die Folien geeignet sind. So gibt es die Folien als Folien für Laserdrucker und Kopierer, als Folien für Tintenstrahldrucker und als Universalfolien, die für unterschiedliche Gerätetypen geeignet sind. Hinweise dazu finden sich auf den Verpackungen, wobei die Abstimmung von Folien und Drucker deshalb so wichtig ist, weil es ansonsten zu gravierenden Geräteschäden kommen kann.

Dies wiederum liegt daran, dass Folien für Thermostrahldrucker die Temperaturen, die beim Laserdruck entstehen, nicht vertragen und sich auflösen könnten. Im Gegenzug sind die Beschichtungen auf Tintenstrahldruckerfolien nicht für den Laserdruck geeignet und die Farben würden hier nicht haften.

 

Anleitungen für das Bedrucken von Overheadfolien

 

Die Anleitungen für das Bedrucken von Overheadfolien ähneln im Wesentlichen dem Bedrucken von Papier. Es gibt nur einige wenige Besonderheiten, die beachtet werden müssen. Overheadfolien sind nur auf einer Seite beschichtet und können auch nur auf dieser einen Folienseite bedruckt werden.

Auf der anderen Seite nimmt die Folie die Farben nicht an und die Farben würden verschmieren. Die bedruckbare Seite ist meist mit einer abgeschnittenen Ecke gekennzeichnet und auf den Verpackungen steht, wo sich diese abgeschnittene Ecke befinden muss, damit die Folie auf der richtigen Seite bedruckt wird.

Fehlt eine solche Kennzeichnung, ist in aller Regel die Folienseite die bedruckbare Seite, die in der Verpackung nach oben zeigt. Zu erkennen ist die richtige Seite zudem daran, dass die bedruckbare und beschichtete Seite rau ist, während die unbeschichtete Seite eine glatte Oberfläche aufweist.

Wichtig ist zudem, den Drucker von Papier auf Folien umzustellen und eine möglichst hohe Druckauflösung zu wählen. Es gibt einige Folien, die nur mit schwarzer Farbe bedruckt werden können, bei den meisten Folien sind jedoch Farbausdrucke möglich.

Hierbei gilt aber zu bedenken, dass helle Farben auf Projektionen nur sehr schwer zu erkennen sind. Deshalb ist es besser, auf zu helle Farben zu verzichten und bevorzugt mit satten, kräftigen und eher dunkleren Farben zu arbeiten.

 

Weiterführende Anleitungen, Folien und Tipps:

  • Computer-Folien
  • Laptop Designfolien
  • Monitor-Folien
  • Notebook Designfolien
  • Powerpoint-Folien
  •  

     

    Thema: Overheadfolien

    Teilen:

    Kommentar verfassen