Verpackungsfolien

Verpackungsfolien

 

Verpackungsfolien nehmen einen großen Bereich in der Gruppe der Folien ein. Dabei gehören Folien in unterschiedlichen Ausführungen zu den Verpackungsfolien, beispielsweise Frischhaltefolien und Einpackfolien als schützende und abdeckende Folien, Aufkleber und Etiketten zur Kennzeichnung, genauso aber auch Müllbeutel oder Plastiktragetaschen.

Verpackungsfolien für Industrie und Handel

 

Einsatzbereiche

Je nach Einsatzbereich können die Verpackungsfolien dann auch sehr unterschiedlich aussehen. So gibt es beispielsweise transparente Verpackungsfolien, dunkle und lichtundurchlässige Verpackungsfolien, sehr dünne  Verpackungsfolien oder auch recht robuste oder wie im Fall von Luftpolsterfolien gepolsterte Verpackungsfolien.

Zudem gibt es Verpackungsfolien, die die verpackte Ware wie ein Beutel umschließen und Verpackungsfolien, die sich wie eine zweite Haut an die verpackte Ware anschmiegen. Auf den Folien sind üblicherweise Anleitungen und Hinweise aufgedruckt, die vor möglichen Gefahren warnen und über die Entsorgungsmöglichkeiten informieren.

Ausgangsmaterial für die meisten Verpackungsfolien ist Polyethylen, kurz PE. Dabei kennzeichnet sich PE durch einige wichtige Pluspunkte, denn PE isoliert gut, ist sehr robust, hält einem sehr breiten Temperaturspektrum stand, ist beständig gegenüber aggressiven Substanzen und widerstandsfähig gegenüber mechanischen Einwirkungen.

 

Grundsätzlich gliedert sich PE dabei in drei Hauptgruppen:

 

•        PE-LD ist PE mit geringer Dichte und wird beispielsweise zu Folien und zu Tragetaschen verarbeitet.

•        PE-HD ist PE mit hoher Dichte und wird zu Herstellung von sehr dünnen, schweißbaren Verpackungsfolien hauptsächlich im Lebensmittelbereich verwendet.

•        PE-LLD ist PE mit geringer, linearer Dichte und ist das Material, das hauptsächlich für die Folienherstellung verwendet wird, beispielsweise für Verpackungsfolien in Form von Stretchfolien.

 

Die Qualität von Verpackungsfolien

 

Den Rohstoff PE gibt es in unterschiedlichen Qualitäten und die Qualität entscheidet darüber, für welchen Einsatzbereich die Verpackungsfolien genutzt werden können. Die beste Qualität stellt das sogenannte 1A-Material dar, das hauptsächlich für Verpackungsfolien verwendet wird, die im Lebensmittelbereich genutzt werden sollen. NT-Material führt zu Verpackungsfolien ohne Typisierung und bei solchen Folien ist beispielsweise die Lebensmittelechtheit nicht garantiert.

Als weitere Qualität gibt es das sogenannte Regenerat-Material. Bei der Herstellung von Folien entstehen immer Folienabfälle und Reststücke. Diese Abfälle werden wiederaufbereitet, indem sie zunächst zerkleinert, aufgeschmolzen, verdichtet, homogenisiert und erneut zu Granulat zerkleinert werden.

 Anschließend wird aus diesem Granulat Regeneratfolie produziert, also eine Art Recyclingfolie aus dem Stoffkreislauf.

Industriefolien

Diese Folien werden überwiegend als Bau- und Industriefolien verwendet, sind jedoch auch ein beliebtes Produkt für beispielsweise Müllbeutel und Müllsäcke. Je nach Ausgangsprodukten weisen solche Folien unterschiedliche Qualitäten und auch unterschiedliche Färbungen auf.   

 

Weiterführende Anleitungen, Folien und Tipps:

  • Flex-Folien
  • Folien für Fliesen
  • Folien für Möbel
  • Folien Hersteller
  • Folienrollen
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    Thema: Verpackungsfolien

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