Folien Hersteller

Folien Hersteller

 

Die meisten Folien Hersteller haben sich auf die Produktion bestimmter Folien spezialisiert. Zudem gibt es Folien Hersteller, die den gesamten Herstellungsprozess ausführen und andere Folien Hersteller, die nur bestimmte Herstellungsabschnitte übernehmen.

Basismaterialien 

Die Verfahrensweise bei der Folienherstellung richtet sich nach den verwendeten Basismaterialien sowie den Einsatzbereichen der Folien, Aufkleber und Etiketten. Grundsätzlich werden die Basismaterialien jedoch als Granulate verwendet und in Mischgeräten mit Additiven vermengt.

Durch Extrusion wird die erhitzte Masse dann in Form gebracht und im Zuge der Konfektion zum Endprodukt weiterverarbeitet. Durch diese Vorgehensweise wird es möglich, die Folienherstellung flexibel zu gestalten und auf die jeweiligen Anforderungen und Verwendungszwecke abzustimmen, beispielsweise indem die Folien farbig, bedruckbar, selbstklebend, antistatisch oder leitfähig ausgestattet werden.  

Die Rohstoffe für die Herstellung von Kunststoffen und Folien sind Naturstoffe wie Erdöl, Erdgas, Kohle oder Zellulose. Hierbei handelt es sich um Verbindungen von Kohlenstoff und Wasserstoff, wobei auch Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel beteiligt sein können. Im Zuge der Destillation werden die Naturstoffe dann in mehrere Fraktionen getrennt. Für die Herstellung von Kunststofffolien stellt Rohbenzin die wichtigste Fraktion dar und wird in Ethylen, Propylen, Butylen und andere Kohlenwasserstoff-Verbindungen gespalten.

 

Folien Hersteller verarbeiten die polymeren Substanzen als Granulate.

Damit Folien bestimmte Eigenschaften aufweisen, müssen die Granulate jedoch mit bestimmten Additiven vermischt werden, was üblicherweise in computergesteuerten Mischmaschinen erfolgt.

 

Die Herstellung von Folien

 

Der erste eigentliche Produktionsschritt bei der Folienherstellung ist die Extrusion. Hierbei handelt es sich um ein kontinuierliches Verfahren, das bei der Herstellung von sogenannten Halbzeugen eingesetzt werden. Folien gehören zu Halbzeugen, da erst noch ein weiterer Arbeitsschritt notwendig ist, bevor die Folien als fertige und einsatzbereite Gebrauchsgegenstände genutzt werden können. Die Masse in Granulatform wird in einen beheizten Zylinder gefüllt, der mit einer sich drehenden Schnecke ausgestattet ist.

Die Schnecke fördert die Masse nach vorne, verdichtet sie, schmilzt sie auf und homogenisiert sie. Beim Austritt aus dem Zylinder durchläuft die plastische Masse dann ein Werkzeug, das die Masse zu Folien formt. Der nächste Produktionsschritt ist die Konfektion.

Die Folien, die sich nun auf großen Folienrollen befinden, werden dabei aufbereitet, also in die gewünschten Größen und Formate gebracht. Die fertig konfektionierten Folien werden anschließend verpackt und sind versandfertig. Zusammen mit den entsprechenden Anleitungen und Verarbeitungshinweisen gelangen sie dann über den Handel zu den Endverbrauchern.

Regenerat-Folien

Im Zuge der Herstellung von Folien fallen aber immer auch Abfälle an. Diese Abfälle in Form von Folienresten werden in Recyclingmaschinen wieder zu Granulat aufbereitet, aufgeschmolzen und verdichtet.

Die Kunststoffmasse wird anschließend mit Messern zerkleinert und zu sogenannten Regenerat-Folien weiterverarbeitet. Je nach Qualitätsabstufung werden Regenrat-Folien beispielsweise als Baufolien, Industriefolien oder Müllsäcke verwendet.

 

Weiterführende Anleitungen, Folien und Tipps:

  • Folienrollen
  • Handyfolien
  • Hologramm-Folien
  • Klebefolien
  • Kunststofffolien
  •  

     

    Thema: Folien Hersteller

    Teilen:

    Kommentar verfassen