Windrad basteln – 2 Anleitungen

Windrad basteln – 2 Anleitungen

In der kalten Jahreszeit sorgen bunte Windräder für eine tolle Deko im Garten und auf dem Balkon. Denn der Herbstwind setzt die kleinen Windräder in Bewegung und durch ihre bunten Farben sorgen sie auch dann für hübsche Farbtupfer, wenn es draußen eher trist, kahl und neblig ist.

Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, wie Windräder gebastelt werden können. Zwei Ideen zum Nacharbeiten stellen wir mit den folgenden Anleitungen vor.

Viel Spaß!

 

  1. Anleitung: Windrad aus Folie in klassischer Form

Die erste Idee ist ein Windrad in klassischer Form. Damit es draußen verwendet werden kann, sollte das Windrad aus einer dickeren, stabilen Folie bestehen. Im Bastelbedarf ist spezielle Windradfolie erhältlich. Allerdings ist es nicht notwendig, extra solche Folie zu besorgen. Denn aus einem Schnellhefter oder einer Dokumentenmappe lässt sich genauso gut ein wetterfestes Windrad basteln.

 

Die Materialien

  • Schnellhefter aus Plastik
  • Holzstab
  • Draht, etwa 1 mm stark
  • 2 Holzperlen
  • Lineal, Schere und Bleistift
  • Zange und Säge

So geht’s

Für das Windrad wird ein Quadrat aus Folie ausgeschnitten. Mithilfe von Lineal und Bleistift werden nun die beiden Diagonalen auf dem Quadrat eingezeichnet. Dann werden vom Mittelpunkt aus auf jeder Diagonale 2 cm abgemessen und diese Punkte markiert. Anschließend werden die Diagonalen mit der Schere bis zu den Markierungspunkten eingeschnitten. Danach werden noch fünf Löcher in die Folie gebohrt, und zwar ein Loch in der Mitte und je ein Loch in jeder Ecke des Quadrats. Das eigentliche Windrad ist damit auch schon fertig.

Jetzt kann das Windrad zusammengebaut werden. Dafür wird mit der Säge etwa 4 bis 5 cm vom oberen Ende entfernt eine kleine Kerbe in den Holzstab gesägt. Dann wird ein etwa 20 cm langes Stück Draht abgeschnitten. Der Draht wird in die Kerbe eingelegt und zweimal um den Stab herumgewickelt. Die Kerbe sorgt dafür, dass der Draht nicht wegrutscht.

Nachdem der Draht zweimal um den Stab herumgewickelt ist, werden die beiden Enden des Drahts möglichst fest miteinander verzwirbelt. Auf den Draht wird nun eine Holzperle als Abstandshalter aufgefädelt. Danach wird das Folienquadrat über das Loch in der Mitte auf den Draht gesteckt. Anschließend werden nacheinander die vier Ecken des Quadrats genommen und über die Löcher in den Ecken ebenfalls auf den Draht aufgefädelt. Das Windrad ist nun schon zu erkennen.

[Windrad]

Als Abschluss wird die zweite Holzperle auf den Draht gesteckt. Ist der Draht sehr lang, kann er ein wenig gekürzt werden. Anschließend wird der Draht umgebogen und das Ende am besten in der Perle versteckt. Mit der Zange geht das recht gut. Damit ist das Windrad fertig und kann draußen in ein Beet oder einen Blumentopf gesteckt werden.

Tipp: Wer sein Windrand zweifarbig oder mit mehr Flügeln basteln möchte, kann einfach zwei Folienquadrate zuschneiden und hintereinander auf dem Holzstab befestigen.

 

  1. Anleitung: Windrad aus PET-Flasche

Viele PET-Flaschen sind Pfandflaschen. Aber es gibt auch Kunststoffflaschen, auf die kein Pfand erhoben wird. Statt solche Flaschen über den Plastikmüll zu entsorgen, können sie in witzige Windräder umfunktioniert werden.

 

Die Materialien

  • PET-Flasche mit Schraubverschluss
  • Holzstab
  • 1 Schraube und 3 passende Unterlegscheiben
  • Messer, Schere und Maßband
  • Bohrmaschine
  • bunte Klebestreifen oder wasserfeste Stifte nach Wunsch

So geht’s

Nachdem die PET-Flasche ausgespült und das Etikett entfernt ist, wird die Flasche ungefähr in der Mitte waagerecht durchgeschnitten. Das Windrad wird aus der oberen Hälfte, also der Hälfte mit dem Schraubverschluss, angefertigt.

Grundsätzlich muss das Windrind natürlich nicht weiter verziert werden. Vor allem bei einer durchsichtigen PET-Flasche wäre das Windrad aber doch ein wenig langweilig. Wer Farbe ins Spiel bringen möchte, kann die PET-Flasche deshalb rundherum mit bunten Klebebändern bekleben. Eine andere Möglichkeit ist, die Flasche mit wasserfesten Stiften zu bemalen.

Als nächstes wird mit dem Maßband ausgemessen, wie groß der Umfang an der Schnittkante ist. Dieser Umfang wird durch die gewünschte Anzahl an Flügeln geteilt. Ob das Windrad vier, fünf, sechs oder noch mehr Flügel bekommt, bleibt natürlich dem eigenen Geschmack überlassen. Mit einem Stift werden dann die Schnittlinien für die Flügel markiert. Anschließend wird die Flasche an den markierten Stellen bis kurz vor der Verschlusskappe eingeschnitten. Die einzelnen Flügel werden nun vorsichtig nach außen gebogen. Wichtig dabei ist aber, wirklich behutsam vorzugehen. Denn wenn die Flügel ruckartig nach außen geknickt werden, brechen sie möglicherweise ab.

Jetzt muss das Windrad nur noch am Holzstab befestigt werden. Dafür wird die Verschlusskappe abgeschraubt und von innen ein Loch in die Kappe gebohrt. Danach kann die Verschlusskappe mit der Schraube an den Rundstab geschraubt werden. Dabei wird die Verschlusskappe zusammen mit zwei Unterlegscheiben außen und einer Unterlegscheibe auf der Innenseite am Holzstab befestigt. Die Unterlegscheiben dienen als Abstandshalter. Trotzdem sollte die Schraube nicht ganz festgezogen werden, sonst kann sich das Windrad nicht richtig drehen. Zum Schluss wird das Windrad einfach wieder auf die Verschlusskappe aufgeschraubt. Fertig!

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