UV-Folien

UV-Folien

 

Die UV-Strahlung bezeichnet die kurzwellige und energiereiche Strahlung der Sonne, die jedoch nicht sichtbar ist. Dabei gliedert sich die UV-Strahlung in die UV-C-, die UV-B- und die UV-A-Strahlen. Die Ozonschicht absorbiert die UV-C-Strahlen in der Atmosphäre vollständig, die UV-B-Strahlen anteilig.

Die UV-A-Strahlen sowie die UV-B-Strahlen, die in der Atmosphäre nicht absorbiert werden, sind unter anderem dafür verantwortlich, dass Materialien ausbleichen. Im Bereich der Wellenlänge wird das von der Sonne produzierte UV-Licht in Nanometern gemessen und das sichtbare Licht ist eine wichtige Größe im Zusammenhang mit UV-Folien. Die Folien decken dabei einen Bereich zwischen 380 und 780 Nanometern ab.

 

Materialien

Unterschiedliche Materialien wie beispielsweise Exponate in Schaufenstern, Bodenbeläge, Tapeten, Gardinen, Bilder, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände werden von der Sonneneinstrahlung dahingehend beschädigt, als dass sie verblassen, ausbleichen oder spröde werden können.

Nun ist es nicht möglich, diesen Prozess vollständig zu verhindern, weil für diesen Prozess nicht nur das Sonnenlicht und die UV-Strahlung, sondern auch verschiedene andere Faktoren wie beispielsweise die Eigenschaften und Beschaffenheiten der Materialien selbst verantwortlich sind.

Durch UV-Folien ist es jedoch möglich, das Verblassen oder Ausbleichen deutlich zu verlangsamen. Ausschlaggebend dabei ist der sogenannte Bleichschutzfaktor der UV-Folien. Verfügen die Folien beispielsweise über den Bleichschutzfaktor 3, bedeutet das, dass es im Vergleich mit einer unfolierten Fensterscheibe dreimal länger dauert, bis der Prozess des Ausbleichens beginnt. 

 

UV-Folien auf PET-Basis

 

UV-Folien werden meist auf PET-Basis hergestellt und filtern die schädliche UV-Strahlung, je nach Qualität und Zusammensetzung, zu 95 bis 99,9 Prozent heraus. Der UV-Schutz ist dabei bei qualitativ hochwertigen Folien üblicherweise nicht nur in den einzelnen Schichten der Folien, sondern zusätzlich auch im Klebstoff enthalten.

UV-Folien gibt als einlagige und mehrlagige Folien und in unterschiedlichen Farbabstufungen, von glasklar und somit nicht sichtbar über farbig getönte Folien bis hin zu mit Metallen bedampften oder gesputterten Folien. Letztere sind mit Metallen oder Edelmetallen ausgestattet, zeichnen sich durch eine sehr gute Lichtdurchlässigkeit und eine hohe Reduzierung der Sonnenergie aus und werden daher vor allem für Schaufenster verwendet.

Die oberste Schicht von UV-Folien stellt eine Schutzschicht dar, die für eine kratzfeste Oberfläche sorgt und damit sowohl die Haltbarkeit der Folien erhöht als auch die Pflege und die Reinigung vereinfacht.

Selbstmontage

UV-Folien werden meist für die Selbstmontage angeboten. Dazu liefern die Hersteller die Folien, Aufkleber und Etiketten zusammen mit entsprechenden Anleitungen für eine falten- und blasenfreie Verklebung aus. Teilweise sind zudem Hilfsmittel wie Montageflüssigkeiten oder Kunststoffrakel ebenfalls in den Sets enthalten oder können bei den Herstellern erworben werden.

Die UV-Folien sind dabei immer so konzipiert, dass sie jederzeit auch wieder entfernt werden können, ohne dass es zu Beschädigungen der beklebten Flächen kommt oder unschöne Kleberückstände zurückbleiben.

 

Weiterführende Anleitungen, Folien und Tipps:

  • Reflektierende Folien
  • Schaufenster-Folien
  • Sicherheitsfolien
  • Solarfolien
  • Stretchfolien
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    Thema: UV-Folien

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    Ein Gedanke zu „UV-Folien“

    1. Guten Tag!
      Ich wende mich wegen einer Anfrage an Sie!
      Ich habe auf einem Schaufenster Reste einer UV Folie.
      Können Sie mir sagen, mit welchen Mitteln ich diese Reste entfernen kann?

      Vielen Dank, mit besten Grüßen
      Christine Barwick

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