Bastelanleitung: Spardose mit Tattoo-Folie

Bastelanleitung: Spardose mit Tattoo-Folie

Ob als Urlaubskasse, für allerlei kleine und große Wünsche oder einfach nur, um das ganze Kleingeld aus dem Geldbeutel loszuwerden: Spardosen gibt es in vielen Haushalten.

Bastelanleitung Spardose mit Tattoo-Folie

Doch während in den Kinderzimmern oft hübsche Exemplare stehen, werden an anderen Stellen oft irgendwelche Dosen oder Behälter umfunktioniert. Zeit, das zu ändern! Mit Tattoo-Folie lassen sich nämlich im Handumdrehen tolle Spardosen gestalten.

Sie eigenen sich auch prima als Verpackung für ein Geldgeschenk. Hier also die Bastelanleitung!:

Die Materialien für eine Spardose mit Tattoo-Folie

  • Tattoo-Folie
  • Glas- oder Porzellangefäß
  • Computer und Drucker
  • Lineal, Plastikkarte oder ähnliches Werkzeug
  • Schere
  • Schale mit Wasser
  • Schwämmchen

Die Bastelanleitung für eine Spardose mit Tattoo-Folie

Die Spardose ist eigentlich schnell gemacht. Denn es muss nur ein schönes Motiv ausgewählt, auf die Folie gedruckt und danach auf ein Gefäß übertragen werden. Okay, ein paar Arbeitsschritte mehr sind schon notwendig. Hier also die ausführliche Anleitung!

  1. Schritt: ein Motiv auswählen

Zunächst einmal muss ein schönes Motiv für die Spardose gefunden werden. Das können zum Beispiel Blumen, ein Foto, das Lieblingstier oder ein schöner Spruch sein. Auch viele kleine Motive, die Gegenstände darstellen, die vom Ersparten gekauft werden können, also etwa ein Auto, ein Haus und Kleidung, sehen witzig aus.

Ist die Spardose als Reisekasse gedacht, können Städte- und Ländernamen oder die Weltkarte als Motiv verwendet werden. Wer es lieber schlicht macht, kann den Namen des Spardosen-Besitzers oder einfach nur das Wort “Geld” auswählen.

Das Motiv muss spiegelverkehrt auf die Folie gedruckt werden. Sonst erscheint es später seitenverkehrt auf der Spardose. Dabei kann das Motiv im Bildbearbeitungsprogramm gespiegelt werden. Hier gibt es eine entsprechende Funktion.

Im Druckermenü kann ebenfalls oft eingestellt werden, dass der Ausdruck seitenverkehrt erfolgen soll.

  1. Schritt: die Tattoo-Folie bedrucken

Tattoo-Folie besteht aus zwei Folien. Zum einen sind das die Transferfolie und zum anderen die Klebefolie. In den Drucker wird die Transferfolie eingelegt, und zwar so, dass die glänzende Seite bedruckt wird.

Ratsam ist außerdem, den Drucker auf dickes Papier, Karton oder Fotopapier einzustellen. Genaue Hinweise und Tipps zum Bedrucken der Folie stehen aber auch noch einmal auf der Verpackung.

Achtung:

Tattoo-Folie gibt es sowohl für Tintenstrahl- als auch für Laserdrucker. Wichtig ist, die Folie auszuwählen, die zum heimischen Drucker passt.

Denn bei einer falschen Folie würde nicht nur der Ausdruck nicht funktionieren, sondern der Drucker könnte sogar Schaden nehmen. Wer unsicher ist, kann sein Motiv natürlich auch in einem Copyshop auf die Folie drucken lassen.

  1. Schritt: die Klebefolie aufbringen

Nun muss die Klebefolie aufgebracht werden. Dafür wird das Schutzpapier abgezogen und die Folie mit der klebenden Seite nach unten auf den Ausdruck gelegt. Anschließend muss die Folie fest und gleichmäßig angedrückt werden.

Das geht am besten, wenn die Folie mit einem Lineal, einer Plastikkarte oder einem ähnlichen Hilfsmittel von der Mitte zu den Rändern hin glatt gestrichen wird. Wichtig ist, dass die Klebefolie gut auf dem Ausdruck haftet und keine Luftblasen (mehr) vorhanden sind. Sonst hält das Motiv nicht.

Passt alles, wird das Motiv mit der Schere ausgeschnitten. Dabei sollte ein kleiner Rand um das Motiv herum stehen bleiben. Der Rand macht es leichter, das Motiv zu übertragen.

  1. Schritt: das Motiv auf das Gefäß übertragen

Jetzt ist das Gefäß an der Reihe, das zur Spardose werden soll. Bei dem Gefäß kann es sich zum Beispiel um eine schöne Glasflasche, ein Bonbonglas, ein Vorratsgefäß aus Keramik oder eine Porzellanvase mit Deckel handeln.

Wichtig ist nur, dass das Gefäß eine durchsichtige oder helle Oberfläche hat. Denn auf einem dunklen Hintergrund wäre das Motiv kaum zu erkennen. Das Gefäß sollte einmal gründlich gespült werden, damit keine Schmutz- und Fettreste mehr daran haften.

Nun wird die glänzende Folie wieder abgezogen. Dadurch haftet die Klebeschicht samt Motiv direkt auf dem Trägerpapier. Dann wird die Tattoo-Folie mit dem Motiv nach unten auf dem Gefäß platziert und gut angedrückt.

Anschließend wird ein kleiner Schwamm oder ein Tuch mit Wasser befeuchtet und auf das Motiv getupft. Das wird solange gemacht, bis das Trägerpapier komplett durchfeuchtet ist und das Motiv gut sichtbar durchschimmert.

Das feuchte Trägerpapier kann dann von einer Ecke aus ganz einfach abgezogen werden. Sollte sich das Papier nicht richtig lösen, ist es noch nicht feucht genug. Dann einfach noch etwas weiter mit dem feuchten Schwamm betupfen.

Damit ist die Spardose fertig – und kann mit dem ersten Geld befüllt werden!

Tipp:

Wer möchte, kann das Motiv noch mit einer Schicht Klarlack versiegeln. Sollte die Spardose schmutzig werden, kann sie mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Ein behutsamer Spülgang von Hand sollte auch kein Problem sein. Nur in die Spülmaschine kann sie nicht, denn das würde die Tattoo-Folie nicht überstehen.

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Inhaber bei Internetmedien Ferya Gülcan
Norbert Scheue, 47 Jahre, Verfahrenstechniker Kunststoff, Yvonne Niemann, 38 Jahre, Mediengestalter in Digital u. Print, Gerd Vogel, 42 Jahre, PG Cutter und Werbetechniker, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Anleitungen zum Thema Folien, Klebefolien, Kunststoffe, Etiketten und Aufkleber für Privat oder Gewerbe.
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