Aktueller Ratgeber rund um Etiketten

Aktueller Ratgeber rund um Etiketten

Etiketten und Aufkleber sind sehr praktisch, wenn es gilt, die verschiedensten Gegenstände zu beschriften, zu kennzeichnen oder systematisch zu sortieren. Außerdem können Etiketten natürlich auch für eine dekorative Optik sorgen.

Ratgeber Etiketten

Nun ist es bei der riesigen Auswahl aber mitunter gar nicht so einfach, die richtigen Etiketten und Aufkleber auszuwählen. Wir haben deshalb einen kleinen Ratgeber rund um Etiketten zusammengestellt.

 

Die verschiedenen Arten von Etiketten

Etiketten sind für die unterschiedlichsten Anwendungen erhältlich. Je nachdem, für welchen Zweck sie gedacht sind, unterscheiden sich die Etiketten dann nicht nur in der Form und der Größe. Neben der Beschaffenheit spielt vielmehr auch die Klebetechnik eine Rolle.

So gibt es nämlich zum einen permanent haftende Etiketten, die dauerhaft sicheren Halt bieten. Zum anderen sind wieder ablösbare Etiketten erhältlich. Sie können wieder abgezogen werden, ohne Rückstände oder Beschädigungen zu hinterlassen.

Die gängigsten Etikettenarten sind folgende:

  • Adressetiketten sind eigens für die Adressierung entwickelt worden. Sie passen auf alle handelsüblichen Briefumschläge. Außerdem können Adressetiketten mit allen gängigen Druckern beschriftet werden.
  • CD- und DVD-Etiketten werden verwendet, um Datenträger zu kennzeichnen. Sie haben bereits die richtige Form, so dass sie einfach aufgeklebt werden können.
  • Computeretiketten sind Etiketten, die ähnlich wie Endlospapier ohne Stapelunterbrechung aneinanderhängen. Dadurch können große Mengen an Etiketten, beispielsweise als Preisschilder oder als Adressaufkleber aus einer Datenbank, gedruckt werden, ohne dass ständig neue Bögen nachgelegt werden müssen.
  • Folienetiketten bestehen, wie der Name schon andeutet, aus einer Folie. Sie sind schmutz- und wasserabweisend. Sind sie zudem wetterbeständig, eignen sich die Folienetiketten auch als Aufkleber im Außenbereich.
  • Frankieretiketten werden mit einer Frankiermaschine bedruckt und anschließend als Ersatz für die klassische Briefmarke auf die Post geklebt.
  • Hinweisetiketten sind Aufkleber, die zur Kennzeichnung verwendet werden. Je nach Ausführung steht auf diesen Etiketten beispielsweise “Vorsicht zerbrechlich” oder “Hier oben”. Daneben gibt es die Hinweisetiketten auch mit Piktogrammen und als Sicherheitssiegel.
  • Klebeetiketten ist der Oberbegriff für verschiedenste Etiketten und Aufkleber. Sie kennzeichnen sich dadurch, dass sie eine klebende Rückseite haben und dadurch auf unterschiedlichsten Oberflächen befestigt werden können. Die Klebeetiketten gibt es in zahllosen Formen, Größen und Farben. Neben herkömmlichen Aufklebern gehören beispielsweise auch die im Büro und beim Basteln sehr beliebten Klebepunkte zu den Klebeetiketten. Gleiches gilt für Namensschilder, die auf Textilien haften.
  • Ordneretiketten sind dafür gedacht, Aktenordner, Mappen oder Ablagesysteme zu beschriften. Dabei gibt es die Ordneretiketten in verschiedenen Formaten, so dass optimal sie zum jeweiligen Ordner passen. Auch was die Farben angeht, ist die Auswahl groß. Klassisch weiße und farbige Ordneretiketten sind genauso erhältlich wie Etiketten mit bunten Mustern oder Motiven. Zudem gibt es die Etiketten in drei Versionen, nämlich als permanent haftende Aufkleber, als wieder ablösbare Etiketten und als Rückenschilder zum Einstecken.
  • Typenschildetiketten besten aus einer besonders strapazierfähigen Folie. Sie werden verwendet, um Gegenstände manipulationssicher zu kennzeichnen.
  • Universaletiketten sind echte Allrounder. Sie können zum Beschriften und Markieren, aber auch als Adressetiketten und für viele andere Zwecke genutzt werden. Erhältlich sind die Universaletiketten in zahllosen Formaten. Dabei sind die Etiketten meist auf Bögen angeordnet.

Etiketten bedrucken

Neben Etiketten speziell für Etikettendrucker können die meisten Aufkleber mit jedem gängigen Drucker bedruckt werden. Wichtig ist nur, darauf zu achten, welche Drucktechnik auf der Verpackung angegeben ist. Denn einige Etiketten sind speziell für Tintenstrahldrucker gedacht, andere Etiketten sind eigens für Laserdrucker konzipiert. Wieder andere Etiketten eignen sich für beide Drucktechniken.

Viele Etikettenhersteller bieten kostenfrei eine Software an, die dabei hilft, die Beschriftungen oder Motive optimal auf den Aufklebern zu platzieren. Doch auch in Textverarbeitungsprogrammen gibt es in aller Regel eine Funktion für die Gestaltung und den Druck von Etiketten.

Ansonsten gelten für das Bedrucken von Etiketten folgende Tipps:

  • Bevor die Bögen eingelegt werden, sollten sie einmal aufgefächert werden. So ist sichergestellt, dass die Etiketten-Bögen nicht aneinander haften.
  • Knicke und Eselsohren sollten vermieden werden. Optimal ist außerdem, wenn ein Etiketten-Bogen nur einmal durch den Drucker läuft.
  • Etiketten und Aufkleber, die in größerer Menge auf Vorrat gekauft wurden, sollten bei Raumtemperatur in der Originalverpackung aufbewahrt werden. Ständige Temperaturschwankungen haben nämlich zur Folge, dass die Klebekraft nachlässt.

Etiketten entfernen

So praktisch Etiketten auch sind: Wenn ein gut haftender Aufkleber wieder entfernt werden soll, kann das zum echten Problem werden. Denn oft bleiben Kleberückstände zurück oder die Oberfläche nimmt Schaden. Abhilfe kann dann ein Etikettenlöser schaffen. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Reinigungsmittel, das den Klebstoff löst. Erhältlich sind Etikettenlöser in Form von Stiften und als Sprays. Das Lösemittel wird dann auf das Etikett aufgetragen. Nach einer kurzen Einwirkzeit sollte sich das Etikett abziehen lassen. Eine andere Möglichkeit ist ein Etikettenschaber. Ähnlich wie der Schaber fürs Kochfeld ist auch ein Etikettenschaber mit einer breiten Metallklinge ausgestattet. Allerdings kann ein Schaber nur auf Flächen eingesetzt werden, die kratzfest und unempfindlich sind.

Neben professionellen Lösungen gibt es natürlich auch jede Menge Tipps und Tricks, wie sich hartnäckige Etiketten mit Hausmitteln entfernen lassen. Eine Mischung aus warmem Wasser und Spülmittel, Benzin, Alkohol oder Nagellackentferner sind ein paar Beispiele für solche Hausmittel. Allerdings funktionieren die Methoden nicht immer und vor allem empfindliche Kunststoffoberflächen können Experimente übelnehmen.

Ein Mittel das wirklich gut funktioniert und trotzdem keinen Schaden anrichtet, gibt es aber: Make-up-Entferner für wasserfestes Make-up. Das Abschminkmittel wird auf ein Wattepad gegeben und das Wattepad anschließend auf das Etikett gelegt. Nach einer gewissen Einwirkzeit kann das Etikett mit einem stumpfen Gegenstand abgeschabt werden. Die Fläche wird dann mit einem frischen Wattepad, das erneut mit dem Make-up-Entferner getränkt wurde, gesäubert. Ähnlich gute Effekte lassen sich übrigens auch mit einer Mischung aus Spülmittel und Öl erzielen.

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