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Displayfolien fürs Smartphone – Infos, Tipps & Anleitung

Displayfolien fürs Smartphone – Infos, Tipps & Anleitung 

Eine Displayfolie schützt das Smartphone vor Kratzern und Beschädigungen. Doch welche Folie ist die richtige? Und wie wird sie angebracht? Hier Infos, Tipps & eine Anleitung!

Es ist immer und überall mit dabei, wird zum Surfen im Internet, zum Kommunizieren mit Freunden, zum Fotografieren und natürlich zum Telefonieren genutzt: Viele können sich einen Alltag ohne ihr Smartphone kaum noch vorstellen. Doch wenn das Smartphone ständig im Einsatz ist, kann das Display schnell Kratzer, Verschmutzungen und Beschädigungen abbekommen.

Damit das nicht passiert, sollte eine Displayfolie angebracht werden. Allerdings ist Folie nicht gleich Folie. Denn Displayfolien gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Und wenn eine Folie ausgesucht ist, muss sie auch noch falten- und blasenfrei aufs Display. Worauf gilt es also beim Kauf einer Folie zu achten? Und wie wird die Folie richtig angebracht?

Hier sind Infos, Tipps und eine Anleitung:

 

Die verschiedenen Varianten von Displayfolien fürs Smartphone

Wie der Name schon nahelegt, hat eine Displayschutzfolie in erster Linie die Aufgabe, das Display des Smartphones zu schützen. Da sie auf dem Display aufliegt, bleibt das Display von Kratzern verschont, wenn das Smartphone in der Tasche herumfliegt oder sich kleine Staubkörnchen und Schmutzpartikel auf dem Display absetzen. Außerdem kann die Folie Schlimmeres verhindern, wenn das Smartphone herunterfällt. Doch neben ihrer Hauptaufgabe übernehmen Displayschutzfolien je nach Ausführung noch weitere Funktionen:

·         Bei transparenten Displayfolien geht es tatsächlich um die Schutzfunktion. Die Folien sind nach dem Anbringen kaum zu erkennen und verändern so die Sicht auf das Display nicht. Im Handel werden sie oft unter Bezeichnungen wie „Clear“ oder „Ultra Clear“ angeboten.

·         Antireflektierende Displayfolien verbessern die Lesbarkeit des Handys. Sie reduzieren die Reflexion von Licht und sorgen so dafür, dass das Display auch dann gut abgelesen werden kann, wenn Sonnenlicht oder künstliches Licht darauf fällt. Im Handel sind solche Folien oft mit dem Hinweis „Anti-Glare“ gekennzeichnet.

·         Blickschutzfolien grenzen den Betrachtungswinkel des Displays auf etwa 30 Grad ein. Dadurch kann zwar der Nutzer das Display gut ablesen. Personen, die neben ihm stehen und heimlich auf das Smartphone linsen, erkennen aber so gut wie nichts. Angeboten werden solche Folien unter Bezeichnungen wie „Anti-Spy“ oder „Screenguard Protector“.

·         Besonders kratzfeste Displayfolien bieten sich an, wenn der Nutzer sein Smartphone bevorzugt mit einem Eingabestift bedient. Denn damit die hohe Kratzfestigkeit gegeben ist, sind solche Displayfolien meist recht dick. Dadurch ist einerseits das Display sehr gut geschützt. Andererseits können bei einem kapazitiven Display die Sensoren die Bewegungen oft nicht mehr richtig verarbeiten. Für solche Displays sind die Folien deshalb nur bedingt geeignet. Auf der Verpackung weist ein Hinweis wie „Anti-Scratch“ auf die hohe Kratzfestigkeit hin.

·         Vollverspiegelte Displayfolien lassen das Display des Smartphones im ausgeschalteten Zustand wie einen Spiegel aussehen. Sobald das Gerät eingeschaltet wird, werden die Folien transparent.

Displayfolien gibt es sowohl als passgenaue als auch als universale Folien. Universale Folien können mit der Schere auf die benötigte Größe zugeschnitten werden. Damit die Folie später aber auch wirklich optimal passt und das Display tatsächlich schützt, muss der Zuschnitt sehr sorgfältig erfolgen. Deutlich unkomplizierter sind passgenaue Displayfolien. Sie sind für praktisch jedes Smartphone-Modell erhältlich und kommen nicht nur im richtigen Format, sondern auch gleich mit den Ausschnitten für beispielsweise Kamera und Lautsprecher daher.

 

Das richtige Anbringen von Displayfolien fürs Smartphone

Beim Anbringen der Displayfolie sind drei Dinge wichtig: Zum einen muss die Folie exakt auf dem Display sitzen. Zum anderen sollten die Folien keine Falten oder Blasen bilden. Und drittens dürfen keine Staubkörner unter die Folie gelangen. Doch auch wenn das jetzt vielleicht schwierig klingt, ist es eigentlich recht einfach, die Displayfolien ordentlich anzubringen. Bevor es losgeht, sollten aber neben der Displayfolie und dem ausgeschalteten Smartphone

  • ·         ein handelsüblicher Glasreiniger ohne Alkohol, Silikone oder Öle,
  • ·         ein Mikrofaser- oder Brillenputztuch,
  • ·         eine Bankkarte, ein Lineal oder ein ähnlicher Gegenstand und
  • ·         Klebeband

griffbereit sein.

Das Anbringen der Folie geht dann so:

1.       Zuerst muss das Display gründlich gereinigt werden. Dazu wird etwas Glasreiniger auf das Tuch gegeben und damit dann das Display von Staub-, Schmutz- und Fettrückständen befreit. Wichtig dabei ist, dass das Tuch keine Fussel hinterlässt. Deshalb ist ein Mikrofaser- oder ein Brillenputztuch ideal. Mit einem feuchten Einweg-Brillenputztuch kann das Display des Smartphones ebenfalls gesäubert werden.

2.       Je nach Hersteller hat die Displayfolie entweder auf beiden Seiten oder nur auf der Seite, die auf dem Display aufliegt, eine Schutzfolie. Die Schutzfolie auf der Montageseite wird nun an der oberen Kante ein kleines Stück weit abgezogen. Mit den Fingern darf die Klebeseite der Folie aber nicht angefasst werden!

3.       Jetzt wird die Oberkante der Displayfolie passgenau auf dem Smartphone positioniert. Hierbei ist wichtig, dass die Folie wirklich exakt sitzt. Sollte die Folie nicht genau sitzen, wird solange korrigiert, bis alles passt.

4.       Dann wird die Schutzfolie nach unten weggezogen, während sich die Folie gleichzeitig auf dem Display ablegt.

5.       Sollten sich kleine Blasen gebildet haben, wird mit einer Bankkarte, einem Lineal oder einem ähnlichen Gegenstand behutsam von einer Seite zur anderen über das Display gestrichen. Dadurch werden die Lufteinschlüsse herausgestrichen.

6.       Sind doch Staubkörner unter die Folie gelangt oder sind große Blasen entstanden, sollte die Folie noch einmal abgehoben werden. Dazu kann ein Stück Tesafilm mittig an einer Kante der Displayfolie angebracht und die Folie damit bis zur benötigten Stelle hochgehoben werden. Die Folie in einer Ecke anzuheben, ist deshalb nicht so gut, weil so ein Knick entstehen könnte. Nachdem der Staub entfernt ist, kann die Folie wieder auf das Display gelegt werden. Bei sehr großen Blasen oder wenn die Folie schief sitzt, wird es aber meist notwendig sein, die Folie komplett abzunehmen und noch einmal ganz neu anzubringen.  

 

Die Reinigung von Displayfolien fürs Smartphone

Eine Displayschutzfolie schützt zwar das Display vor Kratzern und Verschmutzungen, Fingerabdrücke auf der Folie kann sie jedoch nicht verhindern. Die Reinigung der Folie ist aber denkbar unkompliziert. Genauso wie das Display kann nämlich auch die Folie mit Glasreiniger und einem weichen, fusselfreien Tuch oder einem Einweg-Brillenputztuch gesäubert werden.

Stark verschmutzte Adhäsionsfolien können zudem abgenommen, unter fließendem Wasser abgewaschen und nach dem Trocknen wieder auf dem Display angebracht werden. Adhäsionsfolien sind Folien, die auf dem Display haften. Bei Klebefolien, die auf der Montageseite mit einer Klebstoffschicht ausgestattet sind, funktioniert das nicht. Sie können meist nur einmal verwendet werden. Und wenn die Displayfolie schon deutliche Gebrauchsspuren zeigt, wird es Zeit für eine neue.

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