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Übersicht über Verpackungsfolien

Übersicht über Verpackungsfolien

 

Folien werden sehr häufig für Verpackungen verwendet, wobei in der Verpackungstechnik zwei grundlegende Varianten voneinander unterschieden werden. Werden die Folien als Packmittel eingesetzt, sind sie die Verpackung im eigentlichen Sinne. In diesem Fall werden die Folien als verwendet, um den jeweiligen Gegenstand zu verpacken, indem die Folien den Gegenstand vollständig oder zumindest teilweise umschließen.

Bei einer Verwendung als Packhilfsmittel bilden die Folien eine zusätzliche Schutzschicht, polstern die Leerräume in der Verpackung aus oder verschließen die eigentliche Verpackung. Werden beispielsweise Kleinteile in einem Beutel verpackt, ist dieser Beutel die eigentliche Verpackung und damit das Packmittel.

 

 

Werden hingegen Gegenstände in Kartons verpackt, auf einer Palette gestapelt und mit einer Stretchfolie umwickelt, dient die Folie in diesem Fall als Packhilfsmittel.

 

Übersicht über Verpackungsfolien

Nicht jede Verpackung ist für jeden Gegenstand gleichermaßen gut geeignet. So gibt es Produkte, die sehr groß, sehr schwer oder sehr empfindlich sind und dementsprechend gut verpackt und sicher geschützt sein müssen, damit sie den Transport unbeschadet überstehen. Genauso gibt es aber auch verhältnismäßig robuste Produkte und Produkte, die bereits durch eine andere Verpackung geschützt sind, so dass die Verpackungsfolie hier nur als zusätzliche Transportverpackung dient.

Neben der Art der Ware, der Größe und dem Gewicht bestimmt aber auch der Transport selbst über die erforderliche Verpackung. So erfordern Gegenstände, die als Einzelstücke transportiert werden, eine andere Verpackung als Gegenstände auf Paletten. Um die Verpackung optimal auf den jeweiligen Gegenstand und den Transportweg abstimmen zu können, werden Verpackungsfolien in unterschiedlichen Varianten an geboten.

 

Zu den wichtigsten Verpackungsfolien gehören dabei folgende:

 

  • Flachfolien sind Kunststofffolien, die in einer Bahn auf Rollen aufgewickelt sind. Eine Sonderform von Flachfolien sind Abdeckfolien, die auch als Kaschierfolien bezeichnet werden.
  • Halbschlauchfolien sind ebenfalls auf Rollen aufgewickelte Kunststofffolien. Im Unterschied zu Flachfolien sind Halbschlauchfolien aber ein- oder mehrfach gefaltet.
  • Luftpolsterfolien kennzeichnen sich durch die mit Luft gefüllten Noppen, die als Polsterung und Schutz vor beispielsweise Stößen dienen.
  • Schaumfolien sind weiche und leichte Folien. Sie schützen empfindliche Gegenstände vor Staub, Kratzern und Feuchtigkeit, federn Stöße aber nicht so gut ab wie Luftpolsterfolien. Um die Schutzfunktion zu erhöhen, können Schaumfolien in mehreren Lagen übereinandergelegt werden.
  • Schlauchfolien bestehen aus zwei Folienbahnen, die aufeinanderliegen und an den Seiten verschlossen sind. Schlauchfolien, die so gelegt sind, dass sie an den Seiten eine oder zwei Falten bilden, werden als Seitenfalten-Schlauchfolien bezeichnet.
  • Schrumpffolien sind Folien, die sich durch den Einfluss von warmer Luft zusammenziehen und sich dadurch wie eine zweite Haut um den Gegenstand legen.
  • Stretchfolien sind dehnbare, selbsthaftende Folien. Wird ein Gegenstand mit Strechfolie umwickelt, haftet die Folie an sich selbst und muss daher nicht noch zusätzlich mit Klebeband fixiert werden.

 

Welche Verpackungsfolie wofür?

Halbschlauchfolien und Schlauchfolien werden üblicherweise bei kleinem und leichtem Stückgut sowie bei abgewogenen Artikeln wie beispielsweise Gewürzen, Kleinteilen oder Bastelartikeln verwendet. Die Gegenstände werden mit der Verpackungsfolie umhüllt und die Folie anschließend mit einem Folienschweißgerät verschlossen. Die wesentlichen Vorteile solcher Verpackungen sind die geringen Kosten, die je nach Bedarf anpassbare Größe des Folienschlauches sowie die einfache Handhabung der Folienschweißgeräte.

Gegenstände, die zwar empfindlich sind, aber nicht unbedingt gegen mechanische Einwirkungen wie Stöße oder Schläge geschützt werden müssen, werden häufig mit Schaumfolie verpackt. Diese Folie ist weich und leicht und wird insbesondere als Schutz vor Kratzern, Staub und Feuchtigkeit verwendet. Typische Gegenstände, die mit Schaumfolie verpackt werden, sind Bilderrahmen, kleine elektronische Geräte, Holzartikel sowie Gegenstände mit lackierten oder anderen empfindlichen Oberflächen.

Stoß- und schlagempfindliche, zerbrechliche, hitze- und kälteempfindliche Artikel sowie Gegenstände aus dem oberen Preissegment werden meist mit Luftpolsterfolie verpackt. Die kleinen, mit Luft gefüllten Noppen dämpfen Erschütterungen und bieten zudem einen gewissen Temperaturschutz. Neben elektronischen und optischen Geräten oder Objekten aus Glas, Keramik und Porzellan werden daher beispielsweise auch Musikinstrumente häufig mit Luftpolsterfolie verpackt.

Schrumpffolie wird erwärmt, zieht sich dadurch zusammen und umschließt den Gegenstand so als zweite, geschlossene Haut. Damit schützt die Folie den Gegenstand zuverlässig vor Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen. Schrumpffolie wird sehr vielseitig eingesetzt, bei Haushaltsgegenständen und Elektrogeräten beispielsweise genauso wie bei Baustoffen.

Stretchfolien werden bevorzugt dann verwendet, wenn mehrere Gegenstände in der gleichen Größe gebündelt transportiert werden sollen. Strechfolien sind elastisch und reißfest, so dass das Packgut rutschsicher zusammengehalten wird. Da Strechfolien zudem die Besonderheit aufweisen, dass sie an sich selbst haften, ist eine zusätzliche Sicherung durch beispielsweise Klebeband nicht notwendig. Typischerweise werden Strechfolien verwendet, um damit Paletten zu umwickeln, aber auch Bücher und Kataloge in größerer Stückzahl werden vielfach in Strechfolien verpackt.

 

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