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Tipps und Anleitungen für Kreatives aus Wachstuch

Tipps und Anleitungen für Kreatives aus Wachstuch

Wachstuch ist den meisten im Zusammenhang mit Tischdecken für drinnen und draußen ein Begriff. Allerdings muss Wachstuch keineswegs immer nur als Tischbelag verwendet werden. Das robuste und pflegeleichte Material eignet sich nämlich auch hervorragend für verschiedenste Bastelarbeiten.

Ein paar Tipps und Anleitungen für Kreatives
aus Wachstuch stellt die folgende Übersicht vor:

Infos und Tipps zu Wachstuch vorab

Wachstuch ist ein Tischbelag, der aus PVC besteht. Die Oberfläche, die üblicherweise mit einer Versiegelung beschichtet ist, ist unempfindlich, robust und pflegeleicht. Wachstuch kommt mit Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen gut zurecht und kann problemlos nass abgewaschen werden. Zudem ist der PVC-Belag flexibel, lässt sich mühelos mit einer Schere zuschneiden und leicht verarbeiten.

Da das Material nicht ausfranst, müssen die Ränder nicht umgenäht werden. Alle diese Eigenschaften machen Wachstuch zu einem idealen Bastelmaterial, aus dem verschiedenste Dinge angefertigt werden können.

Wachstuch gibt es als fertig konfektionierte Tischdecken und als Meterware auf Rollen. Die Rollen sind in aller Regel 140cm breit. Dabei ist Wachstuch in den verschiedensten Farben und mit vielen Mustern erhältlich. So reicht die Palette von dezenten, einfarbigen Wachstüchern über Stoffe mit Blumen und grafischen Mustern bis hin zu Belägen mit kindgerechten Motiven, Schriften oder jahreszeitlichen und themenbezogenen Mustern.

Ob als Schutzumschlag für Bücher, als fröhlich-bunte Einkaufstasche, zu einem lustigen Regencape genäht, als dekorativer Bezug für Hocker oder aufgezogen auf eine Platte als Mal- und Bastelbrett – Wachstuch kann äußerst vielseitig verwendet werden. Drei weitere Ideen, was mit Wachstuch gemacht werden kann, stellen die folgenden Anleitungen vor.

Bunte Tischsets

Vor allem bei einem schönen Tisch ist es schade, wenn er komplett unter einer Tischdecke verschwindet. Andererseits soll die Tischplatte auch nicht beschmutzt oder gar beschädigt werden, wenn an dem Tisch gegessen, geschrieben oder gebastelt wird. Abhilfe schaffen dann Tischsets, die schnell und einfach aus Wachstuch gebastelt werden können. Benötigt dafür werden:

  • ·         Wachstuch
  • ·         Bastelfilz oder ein zweites Wachstuch
  • ·         Schere
  • ·         Textilkleber
  • ·         Schrägband und Nähmaschine nach Wunsch

Für ein Tischset werden zwei Lagen Stoff zugeschnitten. Ob ein Tischset rechteckig, quadratisch, rund, oval, mit einem Wellenrand oder in einer anderen Form zugeschnitten wird, bleibt dabei natürlich dem eigenen Geschmack überlassen. Die Oberseite des Tischsets wird aus Wachstuch ausgeschnitten.

Für die Unterseite kann entweder Bastelfilz als Schutz für die Tischplatte oder Wachstuch mit einem anderen Muster verwendet werden. Dadurch entsteht dann ein Wendetischset. Die beiden Stofflagen werden mit Textilkleber zusammengeklebt. Sobald der Kleber vollständig durchgetrocknet ist, ist das Tischset auch schon bereit für den ersten Einsatz.

Wer möchte, kann das Tischset aber noch zusätzlich mit einem farblich passenden Schrägband einfassen oder den Rand mit einer chicen Naht aufpeppen.

Nach dem gleichen Prinzip können auch Untersetzer für Gläser oder Tischläufer gebastelt werden. Dazu werden die Stoffe einfach entsprechend kleiner oder größer zugeschnitten. Eine andere Möglichkeit ist, Babylätzchen anzufertigen. Dazu werden zwei Lagen Wachstuch zurechtgeschnitten und aufeinander geklebt. Danach wird Schrägband angenäht, das zum einen den Rand einfasst und zum anderen als Bindeband dient.

Farbenfrohe Wendekörbe

Wachstuch ist robust, unempfindlich und kann feucht abgewischt werden. Deshalb eignet es sich hervorragend für kleine Körbe, die in der Küche, im Bad oder im Kinderzimmer zum Einsatz kommen können. Ein Wachstuchkorb wird aus folgenden Materialien gebastelt:

  • ·         Wachstuch in zwei verschiedenen Varianten
  • ·         Schere
  • ·         Maßband oder Lineal und Bleistift
  • ·         Nähmaschine oder Nadel und Faden
  • ·         Sprühkleber

Für das Körbchen wird zunächst das Wachstuch zugeschnitten. Dafür wird auf dem einen Wachstuch die Grundfläche des Körbchens markiert, beispielsweise ein 20 x 20cm großes Quadrat. Dann wird an jede Seite der Grundfläche ein weitere Fläche gesetzt, die die jeweilige Seite des Körbchens ergibt.

Diese Flächen müssen allerdings beidseitig etwa 1cm breiter sein als die Grundfläche. In diesem Beispiel werden also 22cm breite und beispielsweise 25cm hohe Seitenflächen gekennzeichnet. Die Kreuzform, die entstanden ist, wird nun ausgeschnitten. Mit dem zweiten Wachstuch wird dies wiederholt. Um nicht noch einmal messen zu müssen, kann das erste Wachstuch übrigens als Schablone genutzt werden.

Ist das Wachstuch zugeschnitten, geht es ans Nähen. Dazu werden zwei benachbarte Seitenflächen rechts auf rechts aufeinandergelegt und am Rand zusammengenäht. Dies wird dann an den drei weiteren Kanten wiederholt. Anschließend wird das Körbchen gewendet und danach das zweite Wachstuch genauso zu einem Körbchen zusammengenäht. Zum Schluss wird ein Korb innen mit etwas Sprühkleber benetzt und die beiden Körbe werden ineinander gesteckt. Dann wird noch der obere Rand ein wenig umgeklappt und schon ist ein farbenfroher Wendekorb fertig.

Kleine Bildergalerie

Statt mit gemalten Bildern, Postern oder Fotos können die Wände auch mit einer Bildergalerie aufgepeppt werden, bei der Wachstuch die Hauptrolle spielt. Eine solche Bildergalerie sieht nicht nur toll aus, sondern bietet auch den Vorteil, dass die Kunstwerke problemlos gereinigt werden können, wenn sich einmal Staub abgesetzt haben sollte. Für die Bildergalerie werden benötigt:

  • ·         Wachstuch
  • ·         mehrere einfache Bilderrahmen (ohne Glas)
  • ·         dünne Holzplatten in gleicher Anzahl wie die Bilderrahmen
  • ·         Schere und Nudelholz oder Gummirolle
  • ·         Sprühkleber

Zuerst wird das Wachstuch auf die Größe der dünnen Holzplatten zugeschnitten. Anschließend wird eine Holzplatte mit Kleber benetzt. Dann wird ein Stück Wachstuch aufgelegt und angedrückt. Um sicherzustellen, dass das Wachstuch fest aufliegt und keine Knicke, Falten oder kleinen Röllchen bildet, wird mit einem Nudelholz oder einer kleinen Gummirolle über die Fläche gerollt.

Nun kann das Wachstuchbild in den Bilderrahmen eingelegt werden und damit ist das erste Bild der Galerie fertig. Die anderen Bilder werden genauso angefertigt. Dann müssen die Bilder nur noch zu einem Gesamtbild arrangiert aufgehängt werden.

Anstatt Bilderrahmen zu verwenden, ist es auch möglich, das Wachstuch auf dickere Holzplatten oder Keilrahmen aufzuziehen. In diesem Fall wird das Wachstuch rundherum gut 5cm größer zugeschnitten als die Bildträger. Nach dem Aufkleben werden die Kanten auf die Rückseite umgeschlagen und dort mit Tackernadeln fixiert.

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