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Infos und Tipps zum Garen in Folie

Infos und Tipps zum Garen in Folie

 

Das Garen in Folie gehört zu den sehr schonenden Zubereitungsarten und sorgt dafür, dass alle Aromen und Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Zudem sind Speisen, die in der Aromahülle gegart wurden, gut bekömmlich und leicht, denn es wird in aller Regel so gut wie kein zusätzliches Fett hinzugegeben.

Gleichzeitig ist diese Zubereitungsmethode, die auf Italienisch übrigens al cartoccio heißt, recht einfach umzusetzen und erfreut sich daher sowohl unter Hobbyköchen als auch unter Küchenprofis großer Beliebtheit.

 

Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass die Gerichte sehr gut vorbereitet werden können. Wenn die Gäste eintreffen, muss der Gastgeber die vorbereiteten Päckchen nur noch in den Backofen schieben und kann sich so um seine Gäste kümmern, ohne die ganze Zeit am Herd stehen zu müssen.

Welche Lebensmittel in Folie gegart werden können, welche Folien sich am besten dazu eignen und wie es genau funktioniert, erklärt die folgende Übersicht mit den wichtigsten Infos und Tipps zum Garen in Folie:

 

Welche Folien eignen sich am besten?

Um Lebensmittel in Folie zu garen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste und bequemste Lösung ist Alufolie. Diese ist unkompliziert in der Handhabung, denn von der Rolle können einfach entsprechend große Stücke abgerissen werden und um die Päckchen sicher zu verschließen, reicht es aus, die Folie an den Rändern umzuschlagen.

Hinzu kommt, dass die Folienpäckchen dekorativ aussehen und die Speisen dadurch auch in der Folie serviert werden können. Beim Öffnen der Päckchen wird dann nicht nur der Inhalt sichtbar, sondern auch die umschlossenen Aromen entfalten ihre volle Wirkung. In Küchen ist übrigens die Faustregel verbreitet, dass die matte Seite der Folie außen sein sollte, wenn schnell gegart werden soll, und die glänzende Seite außen, wenn der Garprozess verzögert werden soll.

Die beiden unterschiedlichen Seiten entstehen aber ausschließlich durch die Herstellung der Folie. Praxistest haben immer wieder belegt, dass es für die Zubereitung letztlich überhaupt keine Rolle spielt, welche Seite nach außen zeigt.

 

Eine andere Möglichkeit ist, einen sogenannten Bratschlauch oder Garschlauch zu verwenden:

Hierbei handelt es sich um einen Schlauch aus durchsichtiger Folie, der in die entsprechende Länge geschnitten, befüllt und anschließend verschlossen wird. Der Bratschlauch eignet sich aber vor allem dann, wenn größere Stücke Fleisch oder Fisch zubereitet werden, zudem wird üblicherweise nicht im Bratschlauch serviert. Dadurch geht der Überraschungseffekt ein wenig verloren.

Möglich ist außerdem, Backpapier zu verwenden, wobei auch dieses etwas schwieriger zu gebrauchen und vor allem zu verschließen ist als Alufolie. Zum Servieren eignen sich Päckchen aus Backpapier aber natürlich genauso wie Päckchen aus Alufolie.

Generell und unabhängig vom verwendeten Material ist wichtig, dass die Päckchen sicher verschlossen sind, damit die Aromen und die Garflüssigkeit, die sich als eine Art Sauce im Inneren bildet, im Päckchen verbleiben. Die Päckchen selbst sollten nicht auf dem Rost, sondern auf einem Backblech platziert werden. Sollte doch etwas Flüssigkeit austreten, kann diese so nämlich aufgefangen werden.

 

Welche Lebensmittel können in Folie gegart werden?

Für das Garen in Folie eignen sich prinzipiell nahezu alle Lebensmittel und damit sowohl solche Lebensmittel, die roh sind und vollständig gegart werden müssen, als auch solche Lebensmittel, die schon vorgegart sind und nun im Hinblick auf Geschmack und Aroma verfeinert und intensiviert werden sollen. Die Garzeiten richten sich dann nach den Lebensmitteln, die zubereitet werden.

Um ein Gericht aus Lebensmitteln, die nicht vollständig durchgegart werden müssen, aromareicher und geschmacksintensiver zuzubereiten, reichen in aller Regel 15 bis 20 Minuten aus. Gleiches gilt für kleinere Stücke Fisch. Ganze, größere Fische brauchen etwa 30 bis 45 Minuten, bei Fleisch kann die Garzeit zwischen 50 und 100 Minuten betragen, je nach Fleischsorte und Größe.

Gegart wird dabei bei Temperaturen um 200°C und der Backofen wird immer vorgeheizt.  

 

Wie wird in Folie gegart?

Um eine Speise in Folie zu garen, wird zunächst ein entsprechend großes Stück Folie vorbereitet. Mittig auf der Folie werden dann die jeweiligen Lebensmittel platziert, das Päckchen wird verschlossen und im vorgeheizten Backofen gegart. Da das Päckchen während der Zubereitung nicht geöffnet werden sollte, werden die Zutaten schon im Vorfeld gewürzt. Der intensive, aromareiche Geschmack entsteht durch den Eigengeschmack der Lebensmittel und der Gewürze, wobei die Aromen und auch die austretenden Säfte in dem verschlossenen Päckchen verbleiben und so wieder von den Speisen aufgenommen werden.

Im Grunde genommen gibt es nur wenig, was bei dieser Zubereitungsart falsch gemacht werden kann. Selbst wenn die Speisen einige Minuten länger im Backofen verbleiben als notwendig, trocknen sie weniger aus und werden weniger zäh, weil sie von ihrem eignen Saft umgeben sind.

Allerdings sollte auf den Feuchtigkeitsgrad der Lebensmittel etwas geachtet werden. Vor allem bei Gemüse, aber beispielsweise auch bei Hähnchen, kann sich sehr viel Flüssigkeit ansammeln. Dies führt zum einen dazu, dass die Speisen mehr oder weniger gekocht sind und zum anderen dazu, dass der Teller nach dem Öffnen des Päckchens regelrecht überschwemmt wird. Aus diesem Grund sollte bei Speisen, die viel Feuchtigkeit enthalten, kurz vor dem Servieren ein kleines Loch in das Päckchen gestochen werden, durch das die überschüssige Flüssigkeit auslaufen kann. 

Womit die Lebensmittel gewürzt und verfeinert werden, bleibt natürlich dem eignen Geschmack und der Kreativität überlassen. Fisch beispielsweise schmeckt hervorragend, wenn er mit Salz und Pfeffer gewürzt und zusammen mit Kräutern, einer Zitronenscheibe, klein geschnittenen Zwiebeln, Tomaten und Paprikastreifen gegart wird.

Vorgekochte Muscheln können mit etwas Tomatensauce, Zwiebeln, Knoblauch und Oliven zubereitet werden und als vegetarische Alternative bietet sich ein Päckchen aus kurz blanchiertem Spinat mit gerösteten Pinienkernen, Kräutern und einem würzigen Käse an. Aber auch Hähnchen lässt sicher hervorragend in Folie garen und wenn dem Päckchen neben Kräutern und Gewürzen kleine Kartoffelstücke zugefügt werden, ist die Beilage auch gleich vorhanden. Als Dessert können Obststorten wie beispielsweise Äpfel und Birnen, gewürzt mit Likör, Gewürznelken oder Ingwer in Folie gegart und eigenständig oder zusammen mit Vanilleeis serviert werden.

 

Weiterführende Ratgeber und Anleitungen zu Folien und Klebefolien:

Video-Anleitung – Rassel aus Frischhaltefolie
Anleitung – Schrank mit Folie bekleben
Übersicht über Verpackungsfolien
Anleitung – Folie auf Möbeln aufziehen
Alufolie im Portrait

Thema: Infos und Tipps zum Garen in Folie

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