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Fragen und Antworten zu Displayschutzfolien

Die wichtigsten Fragen

und Antworten

zu Displayschutzfolien

 

Viele möchten mobile Geräte wie Laptops, Tablets, Navigationsgeräte, Smartphones oder Handys nicht mehr missen. Dabei sind diese Geräte nicht nur praktisch, sondern bieten dank immer größeren Displays und Touchscreens auch zunehmend mehr Komfort.

Allerdings halten nicht alle Displays, was sie versprechen. So gibt es Displays, bei denen bei einer Nutzung im Freien, bei Sonneneinstrahlung oder bei einer Lichtquelle im Rücken kaum etwas zu erkennen ist.

Bei anderen Displays wiederum bleibt aufgrund des Materials jeder Fingerabdruck sichtbar und auch Kratzer können die Freude schnell trüben. An dieser Stelle kommen dann die sogenannten Displayschutzfolien ins Spiel. Aber welche Funktion haben sie genau, wie werden sie montiert und worauf gilt es zu achten?

 

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu Displayschutzfolien in der Übersicht:

 

Welche Funktion

hat eine Displayschutzfolie?

 

Eine Displayschutzfolie erfüllt zwei Aufgaben. Zum einen schützt sie das Display vor Kratzern und trägt damit nicht nur zur Werterhaltung bei, sondern erhöht auch die Lebensdauer des Geräts.

Zum anderen verbessert eine Displayschutzfolie bestimmte Eigenschaften oder sorgt für zusätzliche Eigenschaften, beispielsweise indem die Folie das Display entspiegelt, die Ablesbarkeit erhöht oder die Nutzbarkeit bei ungünstigen Lichtverhältnissen optimiert.

 

Weshalb gibt es Displayschutzfolien

in unterschiedlichen Ausführungen?

 

Je nachdem, welche Anforderungen an eine Displayschutzfolie gestellt werden, kommen verschiedene Materialien und unterschiedliche Technologien zum Einsatz.

Eine Displayschutzfolie, die das Display entspiegelt, ist anders aufgebaut als eine Folie zum Schutz vor fremden Blicken und wieder anders als eine Folie, die vorhandene Kratzer verschwinden lässt oder das Display auch bei extremer Beanspruchung schützen soll.

Der Preis lässt übrigens nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Qualität der Folie zu. Hochwertige Folien sind zwar sicherlich etwas teurer, aber die Kosten hängen auch von den verwendeten Materialien, den gewünschten Eigenschaften und dem Aufwand bei der Herstellung ab. Insofern kann auch eine kostengünstigere Displayschutzfolie durchaus qualitativ hochwertig sein.

 

Worauf gilt es beim Kauf

einer Displayschutzfolie zu achten?

 

Zunächst einmal sollte bei der Auswahl darauf geachtet werden, ob die Displayschutzfolie die gewünschten Eigenschaften hat. So lässt eine Folie, die das Display entspiegelt, nicht automatisch auch vorhandene Kratzer verschwinden, sondern erfüllt diese Funktion nur bei entsprechender Ausrüstung.

Daneben ist wichtig, dass die Folie selbst auch eine kratzfest beschichtete Oberfläche hat. Andernfalls würde die Folie recht schnell verkratzt sein und müsste dementsprechend häufig ausgetauscht werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Folie leicht anzubringen sein sollte. Hierzu gehört zum einen, dass sie eine unkomplizierte und blasenfreie Montage ermöglichen sollte.

Zum anderen sollte die Folie passgenau für das jeweilige Gerät angefertigt sein, sowohl hinsichtlich der Größe als auch im Hinblick auf Aussparungen für beispielsweise Lautsprecher, Bedienelemente oder Sensoren. Nur so ist sichergestellt, dass die Folie wie eine zweite Haut auf dem Gerät aufliegt, überall optimal haftet und kaum noch zu erkennen ist.

 

Was ist der Unterschied zwischen

einer entspiegelten und

einer Anti-Reflex-Folie?

 

Entspiegelte Displayschutzfolien sind teilweise mit dem Kürzel AG für anti glare gekennzeichnet. Diese Folien haben eine matte Oberfläche, die das einfallende Licht diffus zurückreflektiert. Die Menge an Licht, das reflektiert wird, ändert sich jedoch nicht. Im Unterschied dazu ist eine Anti-Reflex-Folie, teils gekennzeichnet mit dem Kürzel AR, mit einer speziellen Beschichtung ausgerüstet.

Diese Beschichtung reduziert die reflektierte Lichtmenge und sorgt so für eine höhere Durchlässigkeit des Displays und bessere Kontraste. Ob eine Displayschutzfolie eine Anti-Reflex-Beschichtung hat oder ob nicht, wird am Hintergrund sichtbar.

Ist ein schwarzer Hintergrund nach der Montage der Folie nach wie vor schwarz, handelt es sich um eine echte Anti-Reflex-Folie. Sieht der angezeigte Hintergrund hingegen eher grau aus, verfügt die Folie höchstwahrscheinlich nur über eine Oberflächenmattierung. 

 

Wie wird eine Displayschutzfolie montiert?

 

Jede Displayschutzfolie wird mit einer Montageanleitung des Herstellers geliefert und diese sollte auch befolgt werden. Grundsätzlich gestaltet sich das Anbringen jedoch ähnlich und lässt sich wie folgt beschreiben:

1.      
Zuerst muss das Display gründlich gereinigt werden, so dass alle Schmutz-, Staub- und Fettrückstände beseitigt sind.

2.      
Anschließend wird die Displayschutzfolie ein Stück weit vom Trägerpapier abgezogen. Die Klebeschicht der Folie, also die Seite, die auf das Gerät aufgelegt wird, sollte dabei aber möglichst nicht berührt werden.

3.      
Nun wird das abgezogene Stück der Folie an der entsprechenden Stelle des Geräts angelegt und ausgerichtet. Sitzt die Folie passgenau, wird sie leicht angedrückt, damit sie nicht wieder verrutscht.

4.      
Dann wird die Folie Stück für Stück vom Trägerpapier gelöst und gleichzeitig auf dem Gerät angedrückt. Als Werkzeug kommt dabei, je nach Größe des Displays, eine Scheckkarte oder ein Lineal zum Einsatz. Um keine Kratzer zu riskieren, wird das Werkzeug zuvor aber in ein Papiertaschentuch, ein Stück Küchenrolle oder ein weiches, fusselfreies Tuch eingewickelt.

5.      
Ist die Displayschutzfolie montiert, wird sie noch einmal von der Mitte zu den Rändern hin ausgestrichen, um so eventuelle Luftbläschen zu entfernen.

Bei einigen Folien kann es sein, dass sie nach der Montage milchig-weiß schimmern. Dieser leichte Schimmer verschwindet aber von selbst wieder, sobald der Klebefilm ausgehärtet ist. Gleiches gilt für kleine Lufteinschlüsse.

 

Was tun, wenn der Touchscreen

nach der Montage

nicht mehr funktioniert?

 

Es kann mehrere Gründe dafür geben, weshalb der Touchscreen nach der Montage von einer Displayschutzfolie nicht mehr richtig oder gar nicht mehr funktioniert. Ein sehr häufiger Grund ist, dass die Folie nicht mittig angebracht wurde.

Zwischen der Folie und dem Rand des Displays muss immer ein kleiner, etwa 0,2 bis 0,5mm breiter Spalt bleiben. Gibt es diesen Spalt nicht, sondern endet die Folie direkt am oder unter dem Displayrand, löst sie eine permanente Eingabe aus.

Dies wiederum hat zur Folge, dass die Touchfunktion des Displays blockiert ist. Grundsätzlich sollte der Bildschirm nach der Montage von einer Displayschutzfolie außerdem immer neu kalibriert werden.

 

Lässt sich eine Displayschutzfolie auch wieder entfernen?

 

Eine Displayschutzfolie kann jederzeit problemlos und rückstandsfrei wieder entfernt werden. Hierfür kann die Folie mit dem Fingernagel in einer Ecke ein wenig angelöst und anschließend vorsichtig abgezogen werden. Haftet die Folie noch sehr gut, hat sich Klebeband als Hilfsmittel bewährt.

Dabei wird ein Stück Klebeband auf eine Ecke der Folie geklebt und die Folie dann mithilfe des Klebebands nach oben angehoben.

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