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Fragen und Antworten zu Designfolien

Die wichtigsten Fragen

und Antworten zu Designfolien

(für mobile Endgeräte)

 

Handy, Notebook, Tablet oder MP3-Player sind für viele mittlerweile zu liebgewonnen und unverzichtbaren Alltagsgegenständen geworden. Nun reicht es vielen aber nicht aus, einfach nur ein solches Gerät zu besitzen, sondern sie wünschen sich ein Gerät, das einzigartig und optisch genau nach ihren Vorstellungen gestaltet ist.

An dieser Stelle kommen die sogenannten Designfolien ins Spiel, die es ermöglichen, mobile Endgeräte zu personalisieren.

Aber was sind Designfolien genau, wie werden sie angebracht und für welche Geräte sind sie erhältlich? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu Designfolien in der Übersicht:

 

Was sind Designfolien genau?

Designfolien sind selbstklebende Vinylfolien, die in unzähligen Designs erhältlich sind. Die Folien wurden entwickelt, um Geräten wie Handys, Notebooks, Tablets, MP3-Playern und Konsolen ein individuelles Erscheinungsbild geben zu können. In aller Regel sind die Folien passgenau zugeschnitten und legen sich wie eine zweite Haut auf das Gehäuse des Geräts.

Aus diesem Grund werden Designfolien teilweise auch Skins, abgeleitet vom englischen skin für Haut, genannt. Designfolien sorgen aber nicht nur für eine individuelle Optik, sondern schützen das Gerät gleichzeitig auch vor Kratzern, Schmutz und Abnutzungserscheinungen.

Um dies zu gewährleisten, sind die Folien üblicherweise aus mehreren Schichten aufgebaut. So bildet das Design die mittlere Schicht, während sich darunter die Trägerschicht befindet, die auf dem Gerät haftet. Den oberen Abschluss bildet eine Schutzschicht, die den typischen Gebrauchsspuren entgegenwirkt.

 

Wie werden Designfolien angebracht?

Die Montage von Designfolien ist recht einfach und sollte auch für einen Laien kein Problem darstellen. Je nach Hersteller kann es zwar minimale Unterschiede in der Montageanleitung geben, das Grundprinzip bleibt jedoch immer gleich.

So werden die Folien auf das gereinigte Gerät aufgelegt, in die richtige Position gebracht, fest angedrückt und glatt ausgestrichen. Dabei ist die Klebeseite bei hochwertigen Designfolien meist mit einer wabenartigen Struktur mit kleinen Luftkanälen ausgestattet, was unschöne Luftbläschen verhindert. Zudem ist der Klebstoff vielfach in Form von kleinen Kügelchen in die Folien integriert.

Dadurch können die Folien mehrfach angelegt und in die richtige Position geschoben werden. Die Haftung an der Geräteoberfläche kommt erst zustande, wenn die Folien fest angedrückt werden, denn erst durch das Andrücken platzen die Klebstoffkügelchen und der Kleber entwickelt seine Wirkung. 

 

Für welche Geräte sind

Designfolien erhältlich?

Designfolien sind für nahezu alle gängigen Modelle von mobilen Endgeräten wie Handys, Tablets, Notebooks, MP3-Player oder Konsolen erhältlich. Sollte ein Hersteller einmal keine Folie für das eigene Gerät im Sortiment haben, lohnt es sich meist, nachzufragen.

Viele Hersteller sind darum bemüht, ihr Angebot kontinuierlich zu erweitern und auf dem aktuellen Stand zu halten, was aber angesichts der vielen neuen Geräte, die ständig auf den Markt kommen, nicht immer ganz einfach ist. Viele Hersteller bieten deshalb an, die Folie für ein bestimmtes Gerät anhand der Maße, die der Kunde einreicht, anzufertigen. Teilweise kann das Gerät auch eingeschickt werden und der Hersteller nimmt die Bemaßung dann selbst vor.

Zudem sind vielfach Universalfolien erhältlich, die der Kunde selbst zuschneiden kann. Allerdings ist es für den Laien ohne entsprechende Werkzeuge oft recht schwierig, die teils sehr kleinen Aussparungen für beispielsweise Lautsprecher, Sensoren und Knöpfe sauber auszuschneiden.

 

Welche Designs stehen zur Auswahl?

Designfolien sind in allen erdenklichen Designs erhältlich, angefangen bei schlichten, einfarbigen Folien über grafische Muster und Sprüche bis hin zu Fotomotiven aus den verschiedensten Bereichen. Bei den meisten Herstellern ist es jedoch auch möglich, sein eigenes Design zu kreieren.

Dazu wird das entsprechende Gerät ausgewählt und das Design entweder aus vorhandenen Vorlagen und Mustern zusammengestellt oder eine eigene Datei hochgeladen. Wichtig dabei ist aber, auf eine möglichst hohe Auflösung und gute Qualität zu achten, wobei die Hersteller meist vorgeben, welche Formate möglich sind und welche Auflösung für ein gutes Ergebnis mindestens erforderlich ist.

Im Idealfall sollte die Vorlage zudem im CMYK Farbraum eingereicht werden, denn bei einer Umwandlung von RGB in CMYK kann es zu leichten Farbabweichungen kommen. RGB steht für die Farben Rot, Grün und Blau und ist das Farbspektrum, in dem Bilder auf Computer- und Fernsehbildschirmen dargestellt werden. CMYK umfasst die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz und ist der Farbraum, mit dem die meisten Druckverfahren arbeiten.  

 

Lassen sich Designfolien

auch wieder entfernen?

Designfolien können sowohl auf neuen und intakten Geräten als auch auf Geräten, die bereits Kratzer, Lackschäden und andere Abnutzungserscheinungen aufweisen, angebracht werden. Letzteres wird gerne gemacht, um weitere Schäden zu vermeiden und dem Gerät wieder eine ansprechende Optik zu verleihen. Auf die Garantie des Gerätsherstellers hat das Montieren einer Designfolie übrigens keinen Einfluss.

Wie lange eine Designfolie hält, hängt letztlich von ihrer Qualität ab. Hochwertige Designfolien mit einer robusten Schutzschicht weisen bei normaler Beanspruchung eine recht lange Lebensdauer auf, einfachere Folien halten entsprechend kürzer. Ist die Folie im Laufe der Zeit unansehnlich geworden oder soll ein anderes Design das Gerät zieren, lässt sich eine Designfolie rückstandfrei wieder entfernen.

Wurde die Folie auf eine beschädigte Oberfläche angebracht, ist es allerdings sinnvoll, die Folie vor dem Abziehen mit beispielsweise einem Föhn etwas zu erwärmen. Dadurch wird der Kleber nämlich weicher und seine Haftkraft lässt nach, so dass die Gefahr, dass weitere Lackpartikel an der Folie kleben bleiben und mit abgezogen werden, sinkt.

 

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